KVG

KVG
Die gesetzliche Grundlage für die Kostenübernahme von Mitteln und Gegenständen als Pflichtleistungen der sozialen Krankenversicherung stellt das Krankenversicherungsgesetz (KVG) vom 18. März 1994 dar.

KVV
Nähere Ausführungen  finden sich in der Krankenversicherungsverordnung (KVV) des Bundesrates vom 27. Juni 1995

KLV
Noch detailliertere Angaben geben die Bestimmungen der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) des Eidg. Departements des Innern vom 29. September 1995.

Limitatio

Limitationen können für einzelne Produkte oder für ganze Produktegruppen gelten. Sie können sich auf Menge, Dauer, Indikation,  Alter oder Berechtigung zur Verschreibung beziehen. Die Art der Limitation ist bei der betreffenden Position beschrieben.

Beispiel: 34.06.
Hydrocolloide/hydroaktive Wundverbände, steril
Limitation:
Grundsätzlich während 3 Monaten, in begründeten (behandelnder Arzt) Fällen bis maximal 6 Monate, bei: Ulcera cruris, Dekubitalulcera 1.+2. Grades, Verbrennungen 1.+2. Grades, temporärem Hautersatz bei Spalthautentnahme.

Tipp: Auf die Indikation achten. Werden Produkte anders verwendet als für die in der MiGeL angegebenen Indikationen, zahlt die Grundversicherung nicht.

Limitation

Limitationen können für einzelne Produkte oder für ganze Produktegruppen gelten. Sie können sich auf Menge, Dauer, Indikation,  Alter oder Berechtigung zur Verschreibung beziehen. Die Art der Limitation ist bei der betreffenden Position beschrieben.

Beispiel: 34.06.
Hydrocolloide/hydroaktive Wundverbände, steril
Limitation:
Grundsätzlich während 3 Monaten, in begründeten (behandelnder Arzt) Fällen bis maximal 6 Monate, bei: Ulcera cruris, Dekubitalulcera 1.+2. Grades, Verbrennungen 1.+2. Grades, temporärem Hautersatz bei Spalthautentnahme.

Tipp: Auf die Indikation achten. Werden Produkte anders verwendet als für die in der MiGeL angegebenen Indikationen, zahlt die Grundversicherung nicht.

Mazeration

Bei einer Mazeration wirkt Wundexsudat zu lange auf die Wundränder ein und die Epidermis quillt auf → Gefahr für einen Wundinfekt.

MRSA

Abkürzung für Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus; syn. Multiresistenter Staphylococcus aureus; syn. Oxacillin-resistenter Staphylococcus aureus (Abk. ORSA). Staphylococcus aureus, der aufgrund eines veränderten Penicillin-bindenden Proteins resistent gegenüber allen Betalaktam-Antibiotika ist (Oxacillinresistenz).

Nekrose

Abgestorbene Zellen und Gewebeanteile infolge örtlicher Stoffwechselstörungen.Nekrosen blockieren die ausreichende Versorgung des Wundgebietes und wirken sich deshalb negativ auf die Wundheilung aus.

Trockene Nekrosen haben eine schwarze Farbe. Ob eine trockene Nekrose entfernt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Entscheidung trifft der Arzt.

Feuchte Nekrosen sind von heller Farbe. Sie stellen eine hohe Gefahr für Infektionen dar und müssen sofort entfernt werden.

Wichtig: Auf trockene Nekrosen nie eine feuchte Wundbehandlung!!!!

Trockene Nekrose

Feuchte Nekrose

 

Nekrosen

Abgestorbene Zellen und Gewebeanteile infolge örtlicher Stoffwechselstörungen.Nekrosen blockieren die ausreichende Versorgung des Wundgebietes und wirken sich deshalb negativ auf die Wundheilung aus.

Trockene Nekrosen haben eine schwarze Farbe. Ob eine trockene Nekrose entfernt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Entscheidung trifft der Arzt.

Feuchte Nekrosen sind von heller Farbe. Sie stellen eine hohe Gefahr für Infektionen dar und müssen sofort entfernt werden.

Wichtig: Auf trockene Nekrosen nie eine feuchte Wundbehandlung!!!!

Trockene Nekrose

Feuchte Nekrose

 

Okklusiv

Eine okklusive Membran z.B. aus Polyethylen ist weder für Flüssigkeit noch für Gas (Sauerstoff, Wasserdampf) durchlässig.

Pathogenität

Fähigkeit von Mikroorganismen, pathologische Zustände herbeizuführen.

Per primam intentionem

Syn. Primäre Wundheilung

Eine Form der Wundheilung. Der Begriff geht auf Galen zurück. Er unterschied zwei Formen der Wundheilung:

  • Sanatio per primam intentionem
  • Sanatio per secundam intentionem

Die primäre Absicht (Intentio) des Arztes sollte sein, die Wundränder lückenlos aneinanderzulegen, sodass sie unter minimaler Narbenbildung miteinander verwachsen. Bei klaffenden
Wundrändern und tiefen Wunden kommt es zur Gewebsneubildung und Wundkontraktion und es entstehen oft unschöne Narben. Diese Form der Wundheilung wird als Sekundäre Wundheilung bezeichnet und ist für den Arzt die zweite Wahl (secundam intentionem).