Semiokklusiv

Bei einer semiokklusiven Membran z.B. aus Polyurethan können keine Bakterien und Nässe eindringen während jedoch ein weitreichender Sauerstoff- und Wasserdampfaustausch stattfindet. Damit kann eine gewisse Menge Exsudat verdunsten ohne dass es zu einem Austrocknen der Wundoberfläche kommt.
Die Wasserdampfdurchlässigkeit ist je nach Produkt unterschiedlich und wird in g/m2/24h angegeben.

Sklerosierung

Krankhafte Verhärtung eines Organs.

Spüllösungen

Aufbewahren von angebrochenen Spüllösungen:
Die Spüllösungen sind nicht konserviert, daher muss man sie nach Anbruch vernichten. Bei aseptischer Entnahme mittels Minispike (Patienten) oder Spritze (Spitex, Apotheke) kann man sie (Minispike aufgesetzt auf Flasche, Flasche mit Tuch abgedeckt) bis 24 Std. aufbewahren.

Staphylokokken

Grampositive Bakterien, Erreger von pyogenen Wundinfektionen. Sie rufen den typischen goldgelben, rahmigen Abszesseiter hervor. Die Infektion bleibt in der Regel örtlich begrenzt.

Starrkrampf

Syn. Tetanus
Akute schwere Infektionskrankheit, die durch das Toxin von Clostridium tetani verursacht wird. Tetanusinfektionen entstehen häufig aus nicht beachteten Bagatellverletzungen.

  • Inkubationszeit: 3–21 Tage, selten mehrere Monate
  • Symptome: Krampf, zunächst der Kiefer- u. Zungenmuskeln (Risus sardonicus), der Nacken-, dann auch der Rücken- und Bauchmuskeln
  • Therapie: Impfprophylaxe bei Verletzung, chirurgische Sanierung der Eintrittspforte, intensivmedizinische Massnahmen
  • Prophylaxe: aktive Immunisierung. Immunschutz für 20 Jahre in Altersgruppe 25-65 Jahre

Stauungsekzem

Diese Ekzemform tritt an den unteren Extremitäten auf und wird durch eine chronisch-venöse Insuffizienz ausgelöst. Im Laufe der Zeit können Kontaktallergien, vor allem auf Inhaltsstoffe von Lokaltherapeutika, das Krankheitsbild überlagern und zu einem weiteren wichtigen ätiologischen Faktor werden. Es kann auch zu einem irritativen Kontaktekzem durch reizende Exsudate aus venösen Ulcera kommen.

Klinik:
Häufig diffuses, stark juckendes und schuppendes Erythem auf trockener, rissiger Haut. Kann bei starker Reizung in nässende, erosive Hautveränderungen übergehen. Andere Zeichen chronisch
vernöser Insuffizienz wie chronisches Ödem, Hyperpigmentierung, Atrophie blanche, Varicosis, venöse Ulcera sind häufig vorhanden. Die Hautveränderungen beginnen oft an den Innenknöcheln und breiten sich auf die Unterschenkel aus.

Therapie:

  • Therapie der Grunderkrankung: Kompression, chirurgische Sanierung
  • Lokaltherapie möglichst neutral: Steroide als Salben, Rückfettung

Streptokokken

Grampositive Bakterien, Erreger von pyogenen Wundinfektionen. Sie neigen zur flächigen Ausdehnung.

Tetanus

Syn. Starrkrampf
Akute schwere Infektionskrankheit, die durch das Toxin von Clostridium tetani verursacht wird. Tetanusinfektionen entstehen häufig aus nicht beachteten Bagatellverletzungen.

  • Inkubationszeit: 3–21 Tage, selten mehrere Monate
  • Symptome: Krampf, zunächst der Kiefer- u. Zungenmuskeln (Risus sardonicus), der Nacken-, dann auch der Rücken- und Bauchmuskeln
  • Therapie: Impfprophylaxe bei Verletzung, chirurgische Sanierung der Eintrittspforte, intensivmedizinische Massnahmen
  • Prophylaxe: aktive Immunisierung. Immunschutz für 20 Jahre in Altersgruppe 25-65 Jahre

Varikose

Ausgedehnte Bildung von Varizen, sogenanntes Krampfaderleiden.

Verbrennung

Gewebeschädigung durch Hitzeeinwirkung. Bei Temperaturen über 50-60 Grad und entsprechend langer Einwirkzeit entstehen Nekrosen in den betroffenen Geweben. Daneben Verbrennungskrankheit mit Allgemeinsymptomen bei Verbrennung von >15 % der Haut möglich. Anfangs v.a. hypovolämischer Schock durch hohen Plasmaverlust über die Wundflächen, das bis zum akuten Nierenversagen führen kann.